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Sprechen wir über Sushi
11/28/2018
Lieber Sushifreund,


Sie beherrschen den Umgang mit Stäbchen. Sie benutzen sie souverän (und stolz), seit Sie als Teenager Sushi "entdeckt" haben. Jetzt sind Sie ein Profi, richtig? 

Falsch. 

Sie sind nur ein Lehrling, junger Samurai. Sie haben noch viel zu lernen*. 

Beginnen wir am Anfang...

Kein Parfum bitte. Sushi ist ein Erlebnis für alle Sinne: ein Genuss für Augen, Nase und Gaumen. Nächstes Mal lassen Sie Ihre Haut also, wie sie ist. Ihr Chanel ärgert den Fisch.

Warum reiben Sie Ihre Stäbchen zusammen? Wahrscheinlich, weil Sie kein Holz in Ihrem Thunfisch-Sashimi wollen. Aber wenn Sie keine offensichtlichen Splitter sehen, dann erzeugen Sie jetzt welche. Die Stäbchen zu reiben ist etwas, was einen Sushi-Koch irritiert und als unsachgemäß angesehen werden kann – als riebe man Messer und Gabel aneinander!

Eingelegter Ingwer ist ein Teller-Reiniger. Nein, Ingwer ist kein Selbstzweck – obwohl man sagte, wir behandelten ihn so. Seine süße, saure Würze soll eigentlich den Mund erfrischen und auf den nächsten leckeren Bissen vorbereiten. 

Was die Wasabi-Dosierung angeht – diese Entscheidung trifft traditionell der Sushi-Koch: Sie sollten es nicht mit Ihrer Sojasauce mischen. (Aber vorschreiben werden wir es Ihnen nicht.)

¿Richtig herum? Nigiri (die kleinen "Balken" Reis mit Fischscheiben drauf) sollten umgedreht in die Sojasauce getaucht werden. Dadurch wird der Reis nicht zu salzig und matschig. Und die richtig gute Nachricht? Sie sollten die Stäbchen beiseite legen und Ihre Finger benutzen, um den Reis zu halten. Auf diese Weise vermeiden Sie es, die perfekt handgefertigten kleinen Bissen zu quetschen. Und wenn Sie können, essen Sie es in einem Bissen, mit dem Fisch zuerst auf der Zunge. Halt!

Die Ausnahme ist Sashimi. Sie können Ess-Stäbchen und eine Soja-Wasabi-Dipsauce benutzen, um Sashimi zu essen. Verrückte Zeiten. 

Beachten Sie die Geschmacks-Hierarchie. Puristen sagen, Sie sollten mit einigen Sashimi der "leichteren", schlankeren Fische beginnen – etwa Renken und Shrimps –, bevor Sie mit reicherem, fetterem Fisch wie Thunfisch, Makrele und Aal fortfahren. Enden Sie mit Omelette, gefolgt von einigen Maki-Rollen, falls Sie noch Hunger haben, und dann, aber erst dann, essen Sie eine Miso-Suppe. 

Die, nebenbei bemerkt, in der Regel zum Frühstück gehört.

Es gibt einen vernünftigen Grund für diese Reihenfolge: Fisch mit kräftigerem Geschmack soll die Aromen der zarteren nicht überdecken. 

Sashimi ist kein Sushi. Sushi bezieht sich eigentlich auf Reis mit Topping. Insbesondere ist es Essigreis, im allgemeinen mit rohem Fisch. Nigirizushi, Makizushi und Temakizushi sind verschiedene Arten, diese Kombination aus Reis und Fisch zu genießen. Sashimi ist also kein Sushi, da es keinen Reis enthält, aber die beiden werden oft zusammen gegessen. Was eine gute Nachricht ist, denn beide sind sehr lecker.

Am wichtigsten... es ist schön zu wissen, wie man Sushi "richtig" genießt, aber am Ende liegt es bei Ihnen. Wenn es in Ihren Mund geht und Sie glücklich macht, dann finden wir, dass Sie es genau richtig essen.  

* übrigens sagen 1000 Beiträge uns, wo wir falsch liegen. Tut mir leid, Sushiyas.

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